Flipflops im Vergleich: Welche Materialien eignen sich?

Flipflops sind in jeder Preisklasse, in diversen Farben, Formen und aus vielen unterschiedlichen Materialien erhältlich. Welches Material eignet sich für die modischen Zehentrenner und auf welche Materialien sollten Sie lieber verzichten, um ein angenehmes Tragegefühl und lange Freude an Ihren Schuhen zu haben? Seit einigen Jahren sind Flipflops so beliebt, dass die meisten Menschen sogar mehr als ein Paar in ihrem Schuhschrank haben. Der geringe Anschaffungspreis und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten machen diesen sommerlichen Schuh so beliebt. Hier erfahren Sie, welche Materialien besonders sinnvoll sind und auf welche Materialien Sie beim Kauf neuer Flipflops besser verzichten sollten.
 
Schaumstoff und Kunststoff
Häufig wird für Flipflops ein Kunststoff oder Schaumstoff verwendet. Dieses künstliche Materiel ist in der Herstellung sehr günstig, hat ein geringes Eigengewicht, lässt sich einfach reinigen und es ist vergleichsweise leicht, das Material bunt einzufärben, zu verarbeiten und mit diversen Accessoires auszustatten. Vor allem der Anschaffungspreis verleitet viele Schuhkäufer dazu, zu einem Modell aus Kunststoff oder speziellem Schaumstoff zu greifen. Für das gelegentliche Tragen eignen sich diese häufig günstigen Modelle sehr gut. Sie sollten jedoch nicht über einen langen Zeitraum getragen werden. Das Kunststoff bietet nur eine sehr dünne und statische Sohle, die sich Ihrem Fuß nicht anpasst und wenig Federung beim Gehen bietet. Bei unebenen Untergründen spüren Träger kleine Steine und die Gelenke werden durch die nicht vorhandene Federung stärker belastet. Ein weiterer Nachteil von Kunststoff ist die Tatsache, dass Schweiß nicht aufgenommen werden kann. Die Folge von dieser Materialeigenschaft sind bei hohen Temperaturen unangenehme Feuchtigkeitsansammlungen am Material. Dadurch wird der Sitz der Zehentrenner verschlechtert und Sie haben weniger Halt in Ihnen. Da ein sehr weicher Kunststoff eingesetzt wird, sind diese Modelle außerdem sehr anfällig für Beschädigungen durch spitze oder scharfkantige Gegenstände.
 
Natürliche Materialien für Flipflops
Eine Alternative zum Kunststoff sind natürliche Materialien. Hier kommen überwiegend Leder oder Bambus zum Einsatz. Die von uns auf Maß angefertigten Zehentrenner besitzen beispielsweise eine Ledersohle. Leder hat die Eigenschaft, dass es Schweiß und andere Feuchtigkeit bis zu einem bestimmten Grad aufnehmen kann. Werden Schuhe mit einer Ledersohle im Sommer bei hohen Temperaturen getragen, dann wird so die Bildung von Schweißfüßen verhindert. Leder als Material für eine Sohle hat weiterhin den Vorteil, dass es sich dem Fuß beim Tragen leicht anpasst. Ideal ist es natürlich, wenn das Fußbett schon bei der Fertigung dem Fuß des Trägers angepasst wird, denn dann muss das Material nicht beim Tragen geformt werden, sondern bietet direkt beim ersten Einsatz den optimalen Tragekomfort. Auch Bambus kommt gelegentlich als Material für Flipflops zum Einsatz und kann ähnlich wie Leder für ein angenehmes Tragegefühl sorgen. Bambus saugt ebenfalls Fußschweiß auf und sorgt durch seine natürliche Beschaffenheit für eine angenehme Haptik. Ein weiterer Vorteil von natürlichen Materialien ist die einfache Pflege. Flipflops aus Leder oder Bambus können von grobem Schmutz gereinigt, mit Pflegemitteln behandelt und dadurch über einen längeren Zeitraum getragen werden. Auch die Robustheit gegenüber Abnutzung durch regelmäßiges Tragen und Beschädigungen des Materials ist bei Leder deutlich höher als bei weichem Kunststoff oder Schaumstoff.
 
Für den regelmäßigen Einsatz empfiehlt sich daher ein hochwertiges Modell aus Leder, das Ihnen mehr Komfort bietet und über einen längeren Zeitraum genutzt werden kann. Für den gelegentlichen Einsatz sind die günstigen Kunststoffmodelle eine gute Möglichkeit, ausgefallene Flipflops für den selten Einsatz zu erwerben.

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